Wir freuen uns von Euch zu hören:

Medienkompetenz ist mehr als Knöpfe drücken

Nicht zuletzt mit der Schließung der Schulen, Kitas und sonstigen Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe ist das Thema Medienkompetenz stark in den Fokus gerückt. Schnell wird da im Internet ein Animationsfilm, eine App aufgerufen oder der Fernseher läuft vom frühen Morgen bis in den Abend. Die Erziehung von Kindern schließt damit auch die Verantwortung und den kompetenten Umgang mit Medien die Kinder konsumieren mit ein.

Es geht keineswegs um ein großmöglichen Verzicht oder zeitliche Einschränkungen des Meidenkonsums von Kindern. So bringt es wenig, wenn Kinder täglich z.B. 1 Stunde „Bildschirmzeit“ am TV, Tablet oder Handy bekommen, diese Zeit aber ohne die Begleitung und/oder Prüfung der Inhalte der Eltern stattfindet.

Bei der Medienkompetenz geht darum, dass Kinder lernen,

  • für sich selbst Sinnvolles und Interessantes aus dem großen Medienangebot auszuwählen, statt wahllos zu konsumieren,
  • die Inhalte einzuordnen und zu verarbeiten,
  • Medienangebote und Werbung kritisch zu beurteilen,
  • Medienbotschaften zu hinterfragen und sich nicht von der Anziehungskraft von Medienklischees einfangen zu lassen,
  • Medien auch dazu zu nutzen, kreativ zu sein und sich mit anderen auszutauschen.

Das lernen Kinder nicht von allein. Umso jünger Kinder sind, umso mehr Begleitung brauchen sie dabei von uns Erwachsenen, das schließt Pädagogen und auch z.B. Großeltern mit ein.

Ein sehr informative Seite dazu ist: „SCHAU HIN!“, die wir euch wärmstens empfehlen können.

 

Information vom Bundesministerium für Famile, Senioren, Frauen und Jugen (bmfsfj):

„SCHAU HIN!“ unterstützt an mehreren Stellen. Die Initiative gibt gezielte Erziehungstipps für Kinder bis 13 Jahre sowie praxisnahe Hilfe für den kindgerechten Umgang mit Medien. Das hilft dabei, die Öffentlichkeit für das Thema zu sensibilisieren und Eltern sowie Pädagoginnen und Pädagogen zu informieren, zum Beispiel über altersgerechte Angebote für Kinder, Sicherheitseinstellungen und aktuelle Trends. „SCHAU HIN!“ liefert konkreten Rat und fundiertes Wissen. Unterstützt wird die Initiative dabei durch einen Beirat und die Fachberatung von jugendschutz.net und JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis.

So können Eltern und Erziehende sich informieren:

  • Auf www.schau-hin.info finden Interessierte alle Informationen und Angebote auf einen Blick und können Fragen an einen Mediencoach stellen
  • Mit dem Medienquiz lernen Familien spielend mehr über die Medienwelt
  • Publikationen können online heruntergeladen oder bestellt werden, darunter Medienbriefe, auch auf Arabisch und Türkisch, mit Tipps zu jedem Alter
  • Viermal jährlich veranstaltet die Initiative zusammen mit Kooperationspartnern einen Digitalen Elternabend zu aktuellen Fragen der Mediennutzung bei Kindern und Jugendlichen. Im Nachhinein sind die Aufzeichnungen in einer Mediathek abrufbar
  • Auf Facebook, Twitter und Instagram informiert die Initiative über aktuelle Themen der Medienerziehung

 

Quelle: https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/themen/kinder-und-jugend/medienkompetenz/initiative-schau-hin-was-dein-kind-mit-medien-macht

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